Für viele Unternehmen ist CBAM aktuell weniger ein Reporting-Thema – sondern ein Datenproblem.
In der Theorie ist klar, was gefordert wird:
Importeure müssen die eingebetteten CO₂-Emissionen ihrer Produkte melden.
In der Praxis zeigt sich jedoch schnell:
-> Die notwendigen Emissionsdaten aus der Lieferkette fehlen häufig vollständig.
Dieses Problem betrifft nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Industrien – von Stahl über Aluminium bis hin zu komplexen Vorprodukten.
Die Annahme, dass Lieferanten einfach Emissionsdaten liefern können, ist oft unrealistisch. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Viele Produzenten außerhalb der EU wissen nicht:
CBAM ist für sie häufig ein neues, komplexes Thema.
Gerade bei globalen Lieferketten entstehen Probleme durch:
Das erschwert die Datenerhebung erheblich.
Lieferanten stehen vor Fragen wie:
Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass Daten gar nicht erst geliefert werden.
Ein zentraler Punkt ist das Risiko:
Viele Lieferanten zögern daher, Daten offenzulegen.
CBAM erfordert eine durchgängige Nachvollziehbarkeit:
Diese Transparenz existiert in vielen Lieferketten heute noch nicht.
Selbst wenn Daten vorhanden sind, fehlt häufig:
Dabei wird genau das künftig entscheidend sein.
Wenn keine verifizierten Emissionsdaten verfügbar sind, müssen Unternehmen auf Default Values zurückgreifen.
Diese sind:
-> Das bedeutet konkret:
In vielen Fällen liegen Defaultwerte deutlich über den realen Emissionen.
Defaultwerte sind als Übergang gedacht – nicht als Strategie.
Langfristig führen sie zu:
Gleichzeitig steigt der Druck:
CBAM ist nicht nur ein Reporting-Thema.
Es ist ein Supply-Chain-Datenproblem.
Unternehmen müssen plötzlich:
Das ist ohne klare Struktur kaum skalierbar.
In der Praxis gibt es drei typische Ansätze:
→ Lieferanten liefern irgendwann Daten
→ funktioniert selten
→ schnell umsetzbar
→ aber teuer und langfristig riskant
→ systematische Lieferantenintegration
→ Kombination aus:
Ein realistischer Ansatz ist:
Genau dieser hybride Ansatz wird in vielen Unternehmen zum Standard.
Artem Technologies AG bietet mit seiner CBAM-Plattform ein strukturiertes Compliance-Programm, das genau dieses Problem adressiert.
Die Plattform ermöglicht:
Ziel ist es, Unternehmen nicht in eine „Alles-oder-nichts“-Situation zu bringen, sondern:
-> fehlende Daten pragmatisch zu überbrücken und gleichzeitig systematisch aufzubauen.
Die Plattform unterstützt dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Organisation komplexer globaler Datenflüsse.
Fehlende Lieferantendaten sind aktuell eines der größten Hindernisse bei der CBAM-Umsetzung – und gleichzeitig der entscheidende Hebel.
Unternehmen, die:
werden langfristig Nachteile haben.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Herangehensweise:
-> CBAM erfolgreich umzusetzen bedeutet, Daten strukturiert aufzubauen – nicht perfekt zu starten.
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