CBAM wird oft als Reporting-Thema betrachtet.
Spätestens ab 2026 wird jedoch klar: Es geht nicht nur um Daten - sondern um echte Kosten.
Für viele Unternehmen ist die entscheidende Frage daher:
-> Wie hoch ist die tatsächliche finanzielle Belastung durch CBAM?
Die Antwort ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.
CBAM-Kosten bestehen nicht nur aus Zertifikaten, sondern aus mehreren miteinander verbundenen Faktoren.
Um CBAM realistisch zu bewerten, müssen Unternehmen vier Kostenarten betrachten:
Ab 2026 müssen Unternehmen für importierte Emissionen CBAM-Zertifikate erwerben.
Der Preis orientiert sich am EU-Emissionshandel, konkret am Preis im EU-Emissionshandelssystem.
-> Das bedeutet:
Ein Unternehmen importiert:
→ Gesamtemissionen: 2.000 t CO₂
Bei 80 €/t:
-> 160.000 € CBAM-Kosten
Ein entscheidender Faktor ist die Frage:
-> Werden tatsächliche Emissionen verwendet - oder Defaultwerte?
Wenn keine verifizierten Daten vorliegen, müssen Unternehmen auf Standardwerte zurückgreifen.
Diese sind:
| Szenario | Emissionen | Kosten |
|---|---|---|
| Tatsächliche Daten | 0,8 t CO₂/t | 64.000 € |
| Standardwerte | 2,0 t CO₂/t | 160.000 € |
-> Unterschied: +96.000 €
-> Datenqualität ist ein direkter Kostenfaktor.
Für tatsächliche Emissionsdaten gilt:
Das verursacht:
CBAM erzeugt zusätzlichen Aufwand in mehreren Bereichen:
Typische Kosten entstehen durch:
-> Häufig ein Arbeitsaufwand von 20 Stunden/Woche.
-> Diese Kosten sind schwer messbar, aber oft erheblich.
Die direkten Kosten sind sichtbar - die indirekten nicht.
Kurzfristig praktisch, langfristig teuer.
Ohne strukturierte Datenerhebung steigen die Kosten automatisch.
Was bei wenigen Produkten funktioniert, funktioniert bei vielen nicht mehr.
Ein wichtiger Punkt:
CBAM ist dynamisch.
-> Unternehmen brauchen daher keine statische Kalkulation, sondern ein laufendes Kostenmodell.
Unternehmen haben mehrere Hebel:
→ Wechsel von Standard zu tatsächlichen Emissionen
→ bessere Transparenz
→ geringere Emissionen
→ weniger Fehler
→ Geringerer Aufwand
→ Auswirkungen von Preisänderungen verstehen
→ strategische Entscheidungen treffen
Hilfe von CBAM-Haftungsprogramme
→ einfaches Reporting
-> Das alles schafft ArtemCBAM™.
CBAM ist kein klassisches Kostenmodell, sondern:
Unternehmen brauchen daher:
Artem Technologien AG unterstützt Unternehmen dabei, CBAM-Kosten nicht nur zu berechnen, sondern zu verstehen und zu steuern.
Mit der CBAM-Plattform können Unternehmen:
Ziel ist es, CBAM von einem reaktiven Thema zu einem steuerbaren Kostenfaktor zu machen.
CBAM verursacht reale und teilweise erhebliche Kosten.
Diese bestehen nicht nur aus Zertifikaten, sondern aus einem Zusammenspiel von Daten, Prozessen und Regulierung.
Unternehmen, die CBAM frühzeitig strukturieren:
-> Der wichtigste Faktor ist nicht der CO₂-Preis - sondern, wie gut ein Unternehmen seine Daten im Griff hat.
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