CBAM-Emissionsdaten fehlen? Lösungen für Unternehmen

Autor:
13. April 2026

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Lesezeit: 3 min.

CBAM ohne Lieferantendaten: Was tun, wenn Emissionswerte fehlen?

Für viele Unternehmen ist CBAM aktuell weniger ein Reporting-Thema - sondern ein Datenproblem.

In der Theorie ist klar, was gefordert wird:
Importeure müssen die eingebettete CO₂-Emissionen ihrer Produkte melden.

In der Praxis zeigt sich jedoch schnell:

-> Die notwendigen Emissionsdaten aus der Lieferkette fehlen häufig vollständig.

Dieses Problem betrifft nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Industrien - von Stahl über Aluminium bis hin zu komplexen Vorprodukten.

Warum Lieferantendaten fehlen - die Realität in der Industrie

Die Annahme, dass Lieferanten einfach Emissionsdaten liefern können, ist oft unrealistisch. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Mangelnde Klarheit über regulatorische Anforderungen

Viele Hersteller außerhalb der EU wissen das nicht:

  • welche Daten konkret benötigt werden
  • wie Emissionen berechnet werden
  • welche Standards gelten

CBAM ist für sie häufig ein neues, komplexes Thema.

Sprachliche und organisatorische Hürden

Gerade bei globalen Lieferketten entstehen Probleme durch:

  • Sprachbarrieren
  • unterschiedliche technische Standards
  • fehlende Ansprechpartner

Das erschwert die Datenerhebung erheblich.

Unklare Prozesse und Unsicherheit über Kosten

Lieferanten stehen vor Fragen wie:

  • Welche Zertifizierung ist erforderlich?
  • Welche Verifizierungskosten entstehen?
  • Wie werden Emissionen für exportiertes Aluminium oder Stahl berechnet?

Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass Daten gar nicht erst geliefert werden.

Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen

Ein zentraler Punkt ist das Risiko:

  • Höhere Emissionswerte → höhere CBAM-Kosten
  • → Wettbewerbsnachteil

Viele Lieferanten zögern daher, Daten offenzulegen.

Fehlende Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette

CBAM erfordert eine Durchgängige Nachvollziehbarkeit:

  • von Rohmaterial
  • über Produktionsschritte
  • bis zum Endprodukt

Diese Transparenz existiert in vielen Lieferketten heute noch nicht.

Fehlende „Verifikationsbereitschaft“

Selbst wenn Daten vorhanden sind, fehlt es häufig:

  • strukturierte Datenerfassung
  • dokumentierte Berechnungsmethoden
  • Vorbereitung auf externe Verifizierung

Dabei wird genau das künftig entscheidend sein.

Was passiert, wenn keine Daten vorliegen?

Wenn keine verifizierten Emissionsdaten verfügbar sind, müssen Unternehmen auf Standardwerte zurückgreifen.

Diese sind:

  • von der EU vorgegeben
  • bewusst konservativ angesetzt
  • teilweise mit Aufschlägen versehen

-> Das bedeutet konkret:

  • höhere berechnete Emissionen
  • mehr benötigte CBAM-Zertifikate
  • höhere Kosten

In vielen Fällen liegen Defaultwerte vor deutlich über den realen Emissionen.

Warum Defaultwerte keine langfristige Lösung sind

Defaultwerte sind als Übergang gedacht - nicht als Strategie.

Langfristig führen sie zu:

  • systematisch höhere Kosten
  • schlechte Vergleichbarkeit
  • geringere Wettbewerbsfähigkeit

Gleichzeitig steigt der Druck:

  • Daten müssen überprüfbar sein
  • Lieferketten müssen transparenter werden
  • Compliance-Anforderungen nehmen zu

 

Der eigentliche Kern des Problems

CBAM ist nicht nur ein Reporting-Thema.
Es ist ein Supply-Chain-Datenproblem.

Unternehmen müssen plötzlich:

  • Daten von internationalen Lieferanten sammeln
  • diese strukturieren
  • prüfen.
  • dokumentieren
  • und regulatorisch korrekt berichten

Das ist ohne klare Struktur kaum skalierbar.

Wie Unternehmen mit fehlenden Daten umgehen können

In der Praxis gibt es drei typische Ansätze:

1. Warten und hoffen

→ Lieferanten liefern irgendwann Daten
→ funktioniert selten

2. Standardwerte nutzen

→ schnell umsetzbar
→ aber teuer und langfristig riskant

3. Strukturierter Datenaufbau (Best Practice)

→ Systematische Lieferantenintegration
→ Kombination aus:

  • vorhandene Daten
  • Standardwerte
  • schrittweise Verbesserung

 

Der pragmatische Weg: Kombination aus Default- und Primärdaten

Ein realistischer Ansatz ist:

  • fehlende Daten zunächst durch Standardwerte ergänzen
  • parallele Lieferanten schrittweise einbinden
  • Datenqualität kontinuierlich verbessern

Genau dieser hybride Ansatz wird in vielen Unternehmen zum Standard.

Wie Artem Unternehmen dabei unterstützt

Artem Technologien AG bietet mit seiner CBAM-Plattform ein strukturiertes Compliance-Programm, das genau dieses Problem adressiert.

Die Plattform ermöglicht:

  • Strukturierte Datenerhebung bei Lieferanten
  • Nutzung von Defaultwerte als Fallback, wenn Daten fehlen
  • Berechnung der eingebettete Emissionen gemäß CBAM-Methode
  • Koordination der Lieferantenkommunikation
  • Aufbau einer Überprüfung der Bereitschaft
  • Erstellung regulatorischer CBAM-Berichte

Ziel ist es, Unternehmen nicht in eine „Alles-oder-nichts“-Situation zu bringen, sondern:

-> fehlende Daten pragmatisch zu überbrücken und gleichzeitig systematisch aufzubauen.

Die Plattform unterstützt dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Organisation komplexer globaler Datenflüsse.

-> Jetzt kostenlos testen

Fazit

Mangelnde Lieferantendaten sind derzeit eines der größten Hindernisse bei der CBAM-Umsetzung – und gleichzeitig der entscheidende Hebel.

Unternehmen, die:

  • nur auf Defaultwerte setzen
  • oder auf Daten warten

werden langfristig Nachteile haben.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Herangehensweise:

-> CBAM erfolgreich umzusetzen bedeutet, Daten strukturiert aufzubauen - nicht perfekt zu starten.

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Investitionsvolumen
  • Bis zu 100 Millionen Euro
Standort Qualität
  • A, B, C
Standort Qualität
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  • Positive demografische Entwicklung
  • Wohnnachbarschaften
  • Gemischt genutzte Gebiete
  • Standorte mit stabilen sozioökonomischen Bedingungen
Zustand der Immobilie
  • Renovierungsbedürftig
  • Keine umfassende Neuentwicklung erforderlich
  • Standard- bis hochwertige Vermögenswerte
  • Gemischt genutzte Gebiete
Mieter
  • Kombination von hohen und niedrigen Mietniveaus in Betracht gezogen
  • Kann teilweise leerstehende Immobilien umfassen
Andere
  • Gemischt genutzte Portfolios
Investitionsvolumen
  • Bis zu 50 Millionen Euro
Standort Qualität
  • A, B
Standort Qualität
  • Etablierte Bürostandorte
  • Gemischt genutzte Gebiete
Zustand der Immobilie
  • Keine umfassende Neuentwicklung erforderlich
  • Sanierung nur im Falle einer Wiederverwendung in Betracht gezogen
Mieter
  • Einschließlich teilweise leerstehender Immobilien
  • Langfristige Leasingverträge Bevorzugt
Andere
  • Grundstücke mit Entwicklungspotenzialen
Investitionsvolumen
  • Bis zu 50 Millionen Euro
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